Ist die Sonne im Winter weiter weg?


Im Winter ist es kälter als im Sommer, doch liegt das wirklich daran, dass die Sonne, wie viele glauben, im Winter weiter von der Erde entfernt ist als im Sommer?

Auch wenn die Sonne durch die exzentrische Umlaufbahn der Erde mal etwas näher und mal etwas weiter von uns entfernt ist (tatsächlich schwankt die Entfernung dadurch zwischen 147,1 Millionen Kilometern und 152,1 Millionen Kilometern) hat das quasi keinen spürbaren Einfluss auf die Temperaturen auf unserem Planeten, lebt man auf der Nordhalbkugel ist es sogar genau umgekehrt, denn wenn hier gerade Winter ist, befinden wir uns sogar besonders nahe an der Sonne (der sonnen-nächste Punkt wird jeweils gegen Anfang Januar erreicht).

Dass es im Winter kälter ist (zumindest bei uns) liegt aber an etwas ganz anderem, nämlich an der Neigung der Erdachse, diese steht nämlich sozusagen „schief“ zur Sonne und dieser Winkel ändert sich im Laufe des Jahres, während die Sonne im Sommer mehr oder weniger „direkt“ auf die Nordhalbkugel scheint ist sie ihr im Winter eher abgeneigt, so dass dort deutlich weniger Sonnenlicht auf die Erde trifft und es somit kälter ist. Auf der Südhalbkugel ist es dementsprechend also genau umgekehrt, wenn es dort am wärmsten ist, dann befindet sich die Erde auch am nächsten an der Sonne, auch wenn das letztlich nur Zufall ist, denn der entscheidende Faktor ist auch hier immer die Neigung der Erdachse.

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