Nach Unfall: US Navy will lieber Tasten, Schalter und Knöpfe als Touchscreens

Im August 2017 ereignete sich ein tragischer Unfall mit 10 Todesopfern bei dem ein Öltanker und die U.S.S. John S. McCain beteiligt waren, Grund für den Unfall soll ein Bedienfehler auf dem US Zerstörer gewesen sein, bei dem offenbar der Verantwortliche nicht mit dem genutzten, u.a. aus 2 Touchscreens bestehenden, IBNS System nicht ausreichend vertraut war, wie es heißt soll derjenige angenommen haben er kontrolliere gerade das ganze Schiff, während er tatsächlich nur eine Seite bediente und das Schiff damit unabsichtlich geradewegs in den Öltanker steuerte.

Medienberichten zufolge soll sich auf dem Schiff, und anderen, auf denen dieses System aktuell eingesetzt wird, auch fast ein Jahr nach der Installation des IBNS noch niemand wirklich damit ausgekannt haben. Da so etwas daher in einer Krisensituation immer wieder passieren könnte hat sich die US Navy nun wohl dazu entschieden das System aus sämtlichen Schiffen wieder auszubauen und es durch eines mit einem altmodischeren Design zu ersetzen, „back to the roots“ sozusagen, weg mit den modernen Touchscreens, her mit Tasten, Knöpfen, Hebeln und Schaltern… Fragt sich nur, ob es nicht billiger wäre, die Leute einfach ordentlich auszubilden statt ein System wieder auszubauen (und durch ein anderes zu ersetzen), das anzuschaffen sicherlich so einige Millionen verschlungen hat (nicht, dass das US Militär nicht genug Geld hätte).

Quelle: USNI News

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