Flacherdler stirbt bei Versuch den Globus zu widerlegen


Am vergangenen Samstag Nachmittag (Ortszeit) ist der Stuntman und Flacherdler „Mad“ Mike Hughes bei einem erneuten Versuch die flache Erde zu beweisen ums Leben gekommen, er stürzte mit einer selbst gebauten Rakete auf einem Privatgrundstück nahe Barstow im US-Bundesstaat Kalifornien ab. Der 64-jährige wollte mit seinem Flug hoch genug aufsteigen um endgültig herauszufinden ob die Erde nun flach oder eine Kugel ist, den zigtausenden, jedem frei zugänglichen, Beweisen schenkte er, wie die meisten Verschwörungstheoretiker, leider kein Vertrauen.

Schon 2018 hatte Hughes einen Versuch mit einer ähnlichen selbst gebauten Rakete gestartet, bei diesem gelangte er allerdings mit nur etwa 571 Metern auf keine ausreichende Höhe um sein Ziel zu erreichen, bereits damals war er nicht gerade sanft gelandet, verletzte sich jedoch glücklicherweise nur leicht am Rücken. Viel höher hat er es anscheinend auch diesmal nicht geschafft (geplant waren diesmal dabei sogar „nur“ ca 1,5 Kilometer, im Gegensatz zu den ursprünglichen 100 Kilometern, die 2018 das Ziel waren), jedoch ist in einem Video des Unfalls auf TMZ.com zu sehen, dass sich bereits beim Start wohl ein Fallschirm von der Rakete löste, welcher vermutlich für eine sanftere Landung hätte sorgen sollen.

Verursacht wurde das fehlerhafte Auslösen des Fallschirms einem beim Start anwesenden freien Journalisten zufolge möglicherweise dadurch, dass die Rakete zu eng an der Abschußvorrichtung entlang streifte. Wenn man bedenkt, dass Hughes die dampfbetriebene Rakete für etwa 18.000 US-Dollar in seinem Hinterhof zusammengebastelt haben soll, ist es aber auch kein Wunder, dass dabei wohl etwas zu sehr an der Sicherheit gespart wurde.

Bereits bei seinem Fehlschlag im Jahr 2018 wurde er übrigens sogar von einer Filmcrew begleitet, welche eine eigene Dokumentation über Mike Hughes und seine Versuche, die flache Erde zu beweisen, drehte, den Trailer dazu gibt es auf YouTube:

Neben seiner Tätigkeit als Stuntman war Hughes übrigens außerdem noch Limousinenfahrer – und auch dabei versuchte er sich an Extremen, so erreichte er 2002 einen Eintrag im Guiness Buch der Rekorde für seinen 31 Meter weiten Sprung mit einer Stretch-Limousine.


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