Rätsel gelöst: Atacama-Humanoid war kein Alien

Schon vor nunmehr gut 15 Jahren wurde bei La Noria in der chilenischen Atacama Wüste eine ca 15cm kleine Mumie gefunden, welche auffällige Ähnlichkeit mit den klassischen Grey-Aliens aus Film und TV hatte. Lange konnte man sich die Herkunft dieser Mumie nicht erklären, schien das Wesen doch, trotz seiner geringen Größe, zum Zeitpunkt des Todes bereits 6-7 Jahre alt gewesen zu sein.

Bis die ersten Untersuchungen vorgenommen werden konnten verging allerdings noch einige Zeit, so verschwand die Mumie kurz nach ihrem Fund zunächst von der Bildfläche und wurde dann wahrscheinlich mehrfach verkauft bevor sie schließlich bei einem Ufologen-Kongress in Barcelona auftauchte. Daraufhin wollten die Ufologen mehr über den Fund herausfinden so dass im Jahr 2013 an der Stanford Universität die ersten wissenschaftlichen Untersuchungen beginnen konnten.

In der Folge untersuchte man jedenfalls nun seit mittlerweile ca 5 Jahren dessen DNA und stellte dabei fest, dass diese zu 91% menschlich ist, was allerdings noch nichts ungewöhnliches gewesen wäre, schließlich sind selbst Mäuse z.B. dem Menschen genetisch gesehen sehr ähnlich, doch das lag anscheinend vor allem daran, dass sich die DNA schon teilweise abgebaut hatte.

Nun sind die Untersuchungen aber endlich abgeschlossen und es gibt einige neue Erkenntnisse:
Das Wesen war tatsächlich ein Mensch, und zwar ein Mädchen, welches entgegen bisheriger Annahmen aber niemals geboren wurde sondern noch als Fötus verstarb. Das Mädchen litt den Forschern zufolge neben Skoliose (Kleinwüchsigkeit) auch noch an anderen genetischen Veränderungen die u.a. Fehlbildungen der Knochen und Muskeln hervorgerufen hatten. Die Mumie war offenbar noch so gut erhalten, dass man diese Informationen gewinnen konnte, da sie zum Zeitpunkt ihres Fundes erst seit etwa 40 Jahren in der Atacama-Wüste gelegen hatte.

Nun rätseln die Wissenschaftler nur noch darüber, was für die vielen Fehlbildungen und genetischen Defekte verantwortlich gewesen sein könnte, aufgrund des Fundortes zieht man z.B. eine Vergiftung in Betracht, da in dieser Gegend früher Nitrat abgebaut wurde.

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