Steckbrief:


Name: Aimee Anne Duffy
Künstlername: Duffy
Geburtstag: 1. Juni 1984
Geburtsort: Gwynedd, Nordwales, England
Beruf: Sängerin

Biografie / Portrait:

Alles andere als cool, sondern voller Gefühl und Pathos – so klingt es wenn Duffy den angesagten Soul-Pop singt. Ihre ausdrucksstarke und unverwechselbare Stimme ist in der Ballade „Rockferry“ voller herzerweichendem Schmelz, der an Dusty Springfield erinnert, bei der groovigen tanzbaren Single „Mercy“ wird sie zur mitreißenden Röhre – kein Zweifel, dass Duffy eine umwerfende Sängerin ist.

Duffy:Bild: © Daniel Locke / PRPhotos
Mit bürgerlichem Namen heißt sie Aimee Ann Duffy und ist 1984 in Nordwales geboren. Der Wunsch Sängerin zu werden entstand schon in der Kindheit, allerdings wurde ihr Talent im Schulchor noch nicht entdeckt, denn den musste sie wieder verlassen. Offensichtlich ließ sich Duffy dadurch nicht entmutigen, sie blieb der Musik treu und verfolgte ihren Traum weiter hartnäckig. Nach zunächst mäßigem Erfolg und kleineren Aufnahmen für die englische Band Mint Royal kam mit einem Vertrag bei Rough Trade der Durchbruch.

Inzwischen lebt die blonde Singer-Songwriterin in London und wird nicht nur dort spätestens seit dem Erscheinen ihres Albums Rockferry als „next big thing“ gehandelt. Es scheint als sei ein Kindheitstraum in Erfüllung gegangen.
Parallelen zur Musik von Amy Winehouse sind nicht zu überhören, schließlich wird Duffy’s Album „Rockferry“ sogar auf der offiziellen Internetseite der Begründerin der neuen 60ies-Soul-Retro-Welle als Musik für Amy-Fans angepriesen. Auf dieser Welle schwimmt die Waliserin musikalisch wie auch optisch sehr beeindruckend und bisher skandalfrei mit.

Hilfe bei der Produktion des Albums bekam Duffy von einem professionellen Trio, das neben dem ehemaligen Suede Gitarristen Bernard Butler aus Jimmy Hogarth und Steve Booker besteht, und rund um ihre einzigartige Stimme ein perfektes Sound-Arrangement hervorgebracht hat.

Ob es die magischen langsamen Nummern, die trotz Meeren von Streichern Duffy’s süße Stimme niemals ins Kitschige abdriften lassen, sind oder Uptempo-Stücke mit Bässen, die durch die Ohren direkt in die Beine gehen, jedes einzelne der zehn Stücke ist gelungen. Obwohl Retro-Klänge bei ihr groß geschrieben werden, klingt Duffy mit all ihren musikhistorischen Zitaten und Reminiszenzen an Klassiker wie die Songs „Stand by me“ oder „Heart it through the grapevine“ gar nicht angestaubt, sondern absolut modern.

Discografie:

Singles:

Dim Dealltwriaeth
Hedfan Angel
Cariad Dwi’n Unig
2007: Rockferry
2008: Mercy

Alben:
2004: Aimée Duffy
2008: Rockferry